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Oru Na!

Komo hana wa Kataku  oru- na! to lu tate- fuda mo, Yomeno Kaze ni wa Zchi mo nashi.

(Japanisches Gedicht)

Wenn auch die Worte geschrieben sind: "Nicht pflückt die Blüten! Sind lebend Wesen!" 
Die Zeichen vermögen nichts wider den Wind, denn der Wind kann nicht lesen.

Die Süchtelnerin

In Memoriam
Anna Margareta Allen, SSpS



Schwester Eltrudis

Anna Margareta Allen- "Ordensname Schwester Eltrudis" - geboren am: 06.01.1910 in Viersen - Kempen Krefeld - (Heute Kreis Viersen) - Süchteln - (Hagenbroich) - Bistum Aachen. Klostereintritt, in das Steyler Missionshaus (Niederlande); am 05.09.1934.- Erste Profess: 08.06.1937 in Steyl. - Ewige Profess: 08.06. 1943 in Steyl. - Gestorben; am 28.04.2008 in Steyl. -  Schwester Eltrudis, Anna Margareta Allen, wurde als jüngstes von fünf Kindern in Süchteln geboren. In ihrer Familie hat sie von Kindheit an gelebten Glauben erfahren. Ihre Mutter war eine Beterin und verehrte besonders das Herz Jesu. Sie pflegte den Herz- Jesu- Freitag und betete um gute Berufe, auch in der Bereitschaft, ein eigenes Kind dem Herrn zu schenken, wenn er es ruft. Ihr Vater war Schuhmacher und hat so für die große Familie gesorgt. Er war aber auch immer bereit, in der Nachbarschaft zu helfen, wenn irgendeine Not herrschte. Er machte kein Aufsehen davon, er half einfach.

Am Leben ihrer Eltern konnte Sr. Eltrudis ablesen, was es heißt, Gebet und Arbeit zu verbinden und Gottes- und Nächstenliebe nicht zu trennen. Diese Erfahrung hat Sr. Eltrudis geprägt, und so war sie offen für Gottes Ruf, ihm nachzufolgen in einer missionarischen Ordensgemeinschaft. Sie hatte die Steyler Schriften gelesen ( Helana Stollenwerk ) - und ließ den Samen des Wortes Gottes in ihr Herz pflanzen. Der Gedanke, ins Kloster zu gehen, liess sie nicht mehr los. Sie besprach ihn mit einen Priester und erhielt von da an viel Unterstützung, Da konnten auch die Einladungen ihrer Brüder, in Musikgruppen o.ä. mitzumachen, sie nicht mehr von ihrem weg abbringen. Sr. Eltrudis war aktiv in Jugendgruppen und allem, was mit Kirche zu tun hatte. Sie sollte alles lassen,  was sie hinderte, ganz dem Herrn zu gehören, und ging zielsrebig darauf zu. Nach ihrer Entscheidung spürte sie ein inneres Drängen; Christus zog sie, ihm zu folgen. - Es war für die Eltern schwer, sie als erste aus dem Elternhaus zu entlassen. 

 - Sr. Eltrudis ' Streben war das, was ihr aufgetragen war, ganz zu tun. Genau das erwartete sie auch von denen, die mit ihr gearbeitet haben oder die sie anleiten musste. Die Ausbildung zur Krankenpflege musste aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen werden. So wurde die Hauswirtschaft mit ihren vielen Facetten ihr Beruf. Mehr als 10 Jahre war sie im Kerkrader St. Josef - Hospital in der Hostienbäckerei, in der Küche und in der großen Bäckerei eingesetzt. 1953 / 54 ist sie in der Schwesterngemeinschaft auf dem Arnoldushof in Belfeld für die vielfältigen Aufgaben in der Hauswirtschaft zuständig. - 1954 wird ihr die Leitung der großen Wäscherei im Altenheim Mariaoord Kerkrade übertragen und 1957 die Leitung der großen Wäscherei im benachbarten St. - Josef - Hospital. Das bleibt ihre Hauptaufgabe für die nächsten 23 Jahre. Nach der Übersiedlung der Kommunität nach Wahlwiller 1980 behält sie auch da die Leitung der Waschküche bis 1999. - So hat sie insgesamt 45 Jahre für Mitschwester und unzählige Patienten und Gäste für Sauberkeit und reine Wäsche gesorgt.

- Sr. Eltrudis hatte ein künstlerisches Empfinden. Da sie aus einer musikalischen Familie kam und auch in Musik ausgebildet war, hatte sie den "Ton im Herzen". Jahrelang hat sie im Gottesdienst den Choral geleitet. - Auch liebte sie schöne Farben und Formen. Im Laufe der Jahre hat sie eine ganze Sammlung von Zeichnungen angelegt, die fast alle getragen sind von Gedanken und Ideen, mit denen sie sich in der Meditation auseinandergesetzt hatte. Alle ihre Bilder und Zeichnungen kreisen um das Mynistrium Flamma Magica (Dreifaltigkeit Gottes) - und geben Zeugnis von ihrem tiefen Glaubensleben und der Freude an ihrer Berufung zur Missionsschwester.

- Im Februar 2005 siedelte Sr. Eltrudis von Wahlwiller um ins Mutterhaus nach Steyl, wo sie sich der Schwesterngemeinschaft von St. Anna anschloss. Von ihr ging eine frohe Dankbarkeit aus.  - Schwester Eltrudis erwartete mit Freude die Seligsperchung von Mutter Josefa Stenmanns am 29.06.2008, denn sie pflegte eine große Verehrung zu ihr. Sie hatte deren hilfreiche Fürsprache mehrmals deutlich in ihrem Leben erfahren und berichtete anderen gerne davon. So oft sie konnte, ging sie zum Friedhof, um ihre Fürsprecherin zu danken. 

Seligspechung in Steyl - Schwester Hendrina Stenmanns, - Mit- Gründerin der Missionarinnen des Heiligen Geistes - Zwei Jahre nach der ersten Seligsprechung auf niederländischem Boden fand nun dort   am 29. Juni 2008 zum zweiten Mal, ein solches Ereignis statt, wieder im limburgischen Bistum Roermond, dem Nachbarn des Bistums Aachen. - An diesem Sonntag wurde im Rahmen eines Pontifikalamtes im Freilichttheater De Doolhof in Tegelen Schwester Hendrina Stenmanns, feierlich selig gesprochen.

 - Zum  Lobe Gottes beitragen - das war Sr. Eltrudis' Lebensmotto, das war ihre "Missionstätigkeit" - Beten und Arbeiten -"Alles zum Lobe Gottes!" Das war ihr Leben, und so wünscht sie sich den Abschied vom Leben und ihr Heimkehren in die Dreifaltigkeit. Sr. Eltrudis hatte sich lange auf ihren Heimgang vorbereitet, hatte Bild und Text für ihr Gedenkbildchen verfasst. Dazu hinterließ sie als Wunsch, - "dass am Begräbnistag die hl. Messe zu Ehren der Heiligsten Dreifaltigkeit gefeiert wird als Lobpreis und Dank." Ebenfalls bat sie, kein "Totenoffizium" für sie zu beten, - "Weil ich dann doch für Gott und in Gott lebe, und dazu gehört Lobpreis. Die Orgel soll brausen zu Ehren der Dreifaltigkeit und als Dank für alles, was ich in meinen Leben empfangen habe" - Nach den Exerzitien im März d.j., in denen sie mit den anderen Schwestern das Sakrament der Krankensalbung empfangen hatte, nahmen ihre Kräfte sehr schnell ab. Am 28.04. 2008 erhielt sie noch Besuch von ihrem Beichtvater, der ihr noch einmal das Sakrament der Krankensalbung spendete. Am Abend dieses Tages ging sie ruhig heim zu Gott, zu dessen Lob und Ehre sie gelebt hatte. 

Am Begräbnistag am 02.05.2008 und der hl. Messe, die zu Ehren der Heiligsten Dreifaltigkeit gefeiert wurde. -  nahmen Abschied; Die Angehörigen und die Schwestern  - "Dienerinnen des Heiligen Geistes" - (World) - aus 43 Nationen und 45 Ländern. Beisetzung auf dem Klosterfriedhof.

Wir danken Sr. Eltrudis für das Zeugnis Ihres Lebens. - Wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt. Eph 1.12


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 " Unsere Aufgabe ist es, die Herzen aller der Liebe zu öffnen"

Mutter Josefa. Hendrina Stenmanns - 1852 / 1902 - Mitgründerin der Steyler Missionsschwestern - Gehet hinaus in alle Welt - Steyler weltweiter Auftrag heute, ist Entwicklungshilfe. - 

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