6ter April 2002

Bei Lubbers
(schräge Vögel singen nie)

Sparkasse Heute Mittag war ich bei Lubbers zum Cafe eingeladen. Lubbers? Die kenn ich doch gar nicht. Vielleicht geben sie ja Geld, wenn man Männchen macht. Seis drum.
Lubbers wohnen mit einem Otterloo zusammen, von dem man sagt, er sei schwul. Kaffee kann er jedenfalls nicht kochen, zumindest keinen, der schmeckt.
Verbittert habe ich ihn getrunken, so bitter, wie er war. Ihr hättet mich lächeln sehen sollen!
Für den lieben Frieden ist man selbst sich nicht zu schade. Wer hier nicht recht kompromißbereit ist, der schneidet schnell mißverständliche Fratzen.
Schließlich möchte man weder auffallen, noch sonstwie aus der Reihe tanzen. Hier wird gegessen, was auf den Tisch kommt, ganz gleich, ob es schmeckt, oder nicht.
Es scheint mir dies ein Akt der Gewöhnung zu sein. Samstag: ERBSENSUPPE. Tradition vernichtet.
Den ersten Vietnamesen im Ort haben sie erschossen, den zweiten Chinesen haben sie gehenkt und der Pizzabäcker ist kürzlich überfahren worden.
Da fragt man sich doch allen Ernstes, ob das noch Zufall sein kann.
Hinter mir wacht ein unsichtbares Auge und achtet fein auf jedes Wort, das ich schreibe. Nur darum erstinke ich Lügen, nur, um nicht ausgestoßen zu sein.
Wie das doch trennt! Beziehung ist geheucheltes Nichts. Warum soll ich das nicht sagen? Weil dann diese Beziehung zerbräche, von der ich so abhänge wie ein Säugling von seiner Mutter Brust.
Ich glaube fast, ich bin dem Witz auf der Spur. Kein Wunder, wo mir das Lachen doch unlängst vergangen ist.



Die M525

Sparkasse
Das ist übrigens die M525. Wer mal nach Viersen kommen sollte, dem kann ich sie nur herzlichst empfehlen. Kinder werden hier zu Heiden und haben sogar noch Spaß dabei.
Die M525 steht auf dem Remigiusplatz gleich neben der Kirche.

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