Geschichten einer Süchtelner Ratte
Das Süchtelner Kamel

(17.06.04)

Ratte


Auf einer meiner einsamen Expeditionen durch die Süchtelner Höhen ohne Sauerstoffgerät, traf ich, man glaubt es kaum, auch auf Bäume.
Wer nicht den Mut hat, ab des Weges zu gehen, sieht nichts, ausser Bäume halt. Er mag im Schritt vielleicht ein wenig Laub vor sich aufhäufen dürfen, stürzt bisweilen aber elegant über fast reife Beeren oder Äste der hiesigen Flora, oder gibt sich im Zuge der Ver-RAP-isierung, (kommt aus den Staaten) verflucht cool. Der aufmerksame Leser mag an dieser Stelle bereits ahnen, dass es sich bei derart intensiver Beschreibung der Örtlichkeit nur um einen Wald handeln kann. Baum an Baum eben.
Das Sprichwort: Vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht mehr, wenns hochkommt vielleicht ein Kamel oder so, hat also durchaus seine Gültigkeit.
Künftigen Expeditionen durch dieses undurchsichtige Gebiet möchte ich daher ans Herz legen, sich, ob des Anblicks eines Kameles in Form eines Baumstumpfes recht ordentlich zu erschrecken. Sonst machte der Spaziergang doch von vorneherein keinen Spass!
Schausteller sind oft nur kostenpflichtige LANGWEILER gegen den Rest dieser Welt.
PAPA! Wo bist du?
Hier, auf dem Weg!
Ach du Scheisse!

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